Caritas in NRW

Werkstätten

Erstmals Frauenbeauftragte

Gruppenfoto der Frauenbeauftragten und ihren Vertrauenspersonen der Caritas-Werkstätten NRW bei ihrem ersten Treffen vor dem AlexTagWerk in DülmenHarald Westbeld

Frauen mit einer Behinderung sind mehr als doppelt so häufig gewalttätigen und sexuellen Übergriffen ausgesetzt. Dieses Ergebnis einer Studie der Uni Bielefeld war Auslöser für die Diskussion, die jüngst zu einem ersten Treffen von rund 90 Frauenbeauftragten und ihren Vertrauenspersonen aus allen Caritas-Werkstätten in NRW im integrativen Tagungshaus der Alexianer in Dülmen führte. Rita Stecker-Schürmann, einzige Leiterin einer Werkstatt in Rheine, sah die Frauenbeauftragten als "Wegbereiterinnen für Frauenbelange". Für Marie-Luise Schulze-Jansen ist dies "ein Meilenstein für die Behindertenhilfe". Sie ist die Koordinatorin der Landesarbeitsgemeinschaft der Caritas-Werkstatträte und Frauenbeauftragten in NRW. In den 29 Werkstätten arbeiten 16800 Menschen mit Behinderungen. Die neue Caritas-Mitwirkungs-Verordnung fordert für alle Werkstätten die Wahl von Frauenbeauftragten. Die ­Caritas in NRW bietet Fortbildungen an.

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