Stärkung der politischen Interessenvertretung
Angelika Wagner war beim DiCV Essen in Sozial‑, Schuldner‑, Armuts‑ und Wohnungslosenhilfe tätig. Mit ihrem breiten Caritas‑Netzwerk übernimmt sie die neue Aufgabe.Foto: Christoph Grätz
Mit Angelika Wagner und Giulia Maira haben zwei erfahrene Caritas-Mitarbeiterinnen die dortigen Aufgaben gemeinsam übernommen - jeweils mit einem Stellenumfang von 50 Prozent. "Politische Repräsentanz ist wichtig, damit aus fachlich richtigen Anliegen auch politisch und gesellschaftlich wirksame Anliegen werden. Sie sorgt für Zugang, Übersetzung und Glaubwürdigkeit als Grundvoraussetzung dafür, dass aus guten Worten für soziale Belange auch gute politische Taten folgen", betont Dr. Frank Johannes Hensel, Sprecher der Caritasdirektoren in NRW. "Mit der neuen Koordinationsstelle stärken wir gezielt unsere sozialpolitische Überzeugungskraft."
Das Düsseldorfer Koordinationsbüro unterstützt künftig die sozialpolitische Netzwerkarbeit der Caritas in NRW gegenüber der Landespolitik in Abstimmung mit der Landesarbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege (LAG FW) und dem Katholischen Büro der NRW-Bistümer. Zu den Aufgaben gehören die federführende Vor- und Nachbereitung politischer Gespräche, von Veranstaltungen und Kontakten, deren Auswertung sowie die Sicherstellung eines reibungslosen Informationsflusses innerhalb der verschiedenen Netzwerke.
Giulia Maira leitet das Referat Soziale Sicherung beim DiCV Paderborn. Sie bringt Expertise zu Arbeit, Beratung und EU‑Förderung ein und stärkt politisches sowie europäisches Networking.Foto: Verena Neuhaus
Darüber hinaus führen die Koordinatorinnen die Geschäfte der Konferenz der Direktorinnen und Direktoren der Diözesan-Caritasverbände und stärken die interne Vernetzung. Ziel ist es, die Zusammenarbeit der Diözesan-Caritasverbände Aachen, Essen, Köln, Münster und Paderborn stetig weiterzuentwickeln und die gemeinsame sozialpolitische Interessenvertretung zu stärken.
"Wir haben in den vergangenen Jahren wichtige strukturelle Weichen für mehr Synergie und Effizienz in der Zusammenarbeit auf NRW-Ebene gestellt. Die Koordinationsstelle ist da ein weiterer konsequenter Schritt, um die Arbeit in der Praxis spürbar zu verbessern", betont Hensel, der Diözesan-Caritasdirektor im Erzbistum Köln ist.
RED
Koordination Caritas in NRW
Angelika Wagner und Giulia Maira
Telefon: 0211/516066-26 und -28
E-Mail: koordination@caritas-nrw.de