Werkstattrat bei der SPD Bundestagsfraktion in Berlin
Bundesministerin für Arbeit und Soziales Bärbel Bas mit Maria SchneltingFoto: Caritas
Auf Einladung der behindertenpolitischen Sprecherin der SPD Bundestagsfraktion, Heike Heubach, nahmen 150 Personen an dem Kongress teil. Thema war, wie gelingt Inklusion im Alltag, bei der Arbeit und im privaten Miteinander. In verschiedenen Diskussionsrunden kamen unter anderem Bärbel Bas, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Dr. Matthias Miersch, Vorsitzender der SPD Bundestagsfraktion, Jürgen Dusel, Bundesbeauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, Takis Mehmet Ali, LWL Sozialdezernent, Lulzim Lushtaku, Vorsitzender Werkstatträte Deutschland, zu Wort. Bei den Gesprächen wurde hauptsächlich über Menschen mit sichtbaren Behinderungen gesprochen, sodass sich Maria Schnelting zu Wort meldete und klarstellte, dass auch die Menschen mit nicht sichtbaren Behinderungen berücksichtigt werden müssen. Der Einwand von Maria Schnelting stieß auf eine breite Zustimmung und regte eine längere Diskussion an.
Es wurde von verschiedenen Verbänden eine Petition an Frau Bas überreicht. Mit der Petition wird gefordert, dass das Behindertengleichstellungsgesetz nachgebessert wird.
Frau Bas sagte in einem persönlichen Gespräch mit Maria Schnelting, dass sich die Bundesregierung nach der Verabschiedung des Behindertengleichstellungsgesetzes um die Werkstätten Reform kümmern will. Damit auch das Entgelt für die Beschäftigten in den Werkstätten verbessert wird. Die ersten Gesetzesentwürfe dazu könnten noch in diesem Jahr vorgestellt werden.