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Kontakt-Probleme der „Schwerst-mehrfach-Normalen“
Behindertenbeauftragter Hüppe zu Gast beim Treffen der Caritas-Werkstatträte
Die geplante Einführung des persönlichen Budgets für Menschen mit Behinderungen hat der Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe (CDU) vor rund 80 Werkstatträten aus Caritas-Werkstätten in NRW begrüßt. Dann müssten die Leute, die die Leistungen erbringen, „sich richtig anstrengen“, sagte Hüppe. Der Politiker ist Beauftragter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Belange der Menschen mit Behinderungen.
Weiter forderte Hüppe, die gemeinsamen Servicestellen der Rehabilitationsträger, die es NRW in jedem Kreis gebe, bekannter zu machen. Diese könnten beim Ausfüllen von Anträgen, bei Bürokratie und Schwierigkeiten mit Behörden helfen. Nach Hüppes Erfahrung liegt es nicht selten auch an bürokratischen Regelungen, die es Arbeitgebern erschweren, behinderte Mitarbeiter zu beschäftigen. Der Aufschwung am Arbeitsmarkt sei bislang jedenfalls an den behinderten Menschen vorbeigegangen.
Hüppe, der selbst einen zwölfjährigen behinderten Sohn hat, forderte mehr Teilhabe-Möglichkeiten in der Gesellschaft. Behinderte Menschen sollten so weit wie möglich nicht in Sondereinrichtungen untergebracht werden. Es müsste keine unterschiedlichen Kindergärten und keine besonderen Schulen geben, sagte der Politiker. „Probleme entstehen erst, weil viele Menschen nie mit Behinderten zu tun hatten“, betonte er. Es sei „ganz wichtig“, dass auch die ,Schwerst-Mehrfach-Normalen' wie er sie nenne, mit Behinderten zusammenkommen“, sagte
Hüppe.
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Die Werkstatträte, früher Beschäftigtenvertretungen, in den Caritas-Werkstätten haben sich 2002 in einer Landesarbeitgemeinschaft zusammengeschlossen. Sie unterstützt die einzelnen Mitglieder, regt Fortbildungen an und fördert Information und Austausch. Als organisatorischer Zweig der Konferenz der Werkstätten für behinderte Menschen der Caritas berät sie zudem deren Vorstand.
M.L.









