Russische Obdachlose stehen mit Mitarbeiterinnen der Caritas vor einer provisorischen Essenausgabe hinter einem Bahnhofsgelände und beten / Christian Heidrich

Caritas in Sibirien

Vom Ural bis Krasnojarsk

Sibirien – schon der Klang des Wortes lässt manchen frösteln. Auch in der unendlichen Weite im Norden Russlands leben Menschen – mit allen sozialen Problemen und Verwerfungen, die eben denkbar sind. Gut, dass es auch hier Caritas gibt. mehr

Ein älterer Besucher einer Suppenküche in Georgien sitzt in einem Speisesaal an einem Tisch vor seinem Essen. Eine Caritas-Mitarbeiterin steht daneben und spricht mit ihm. / Markus Lahrmann

Internationale Hilfe

Aufbauhilfe in Georgien

Gut 25 Jahre nach dem Ende der Sowjetunion befindet sich Georgien noch immer im Übergang zu einer Marktwirtschaft. Arbeitslosigkeit, Abwanderung, Nachwirkungen des Ossetienkrieges 2008 belasten die Familien. Das bekommen vor allem alte Menschen und die Kinder zu spüren. Die deutsche Caritas unterstützt den Aufbau von Sozialstrukturen. mehr

Eine Gruppe von Männern laden Fracht von einem LKW ab. Ein Mann kommt lächelnd dem Fotografen mit einem Zementsack entgegen. / Gerd Vieler

Caritas in NRW

Hilfe zur Selbsthilfe

Wie müssen Projekte aussehen, die jungen Rumänen Arbeit und eine Lebensperspektive im eigenen Land bieten? Johannes Bracke, SKM-Geschäftsführer in Paderborn setzt auf das bewährte Prinzip der Selbsthilfe. Seit 20 Jahren engagiert er sich in dem Städtchen Ineu (bei Arad) und hat erstaunliches geleistet. Über 100-mal war er bereits dort. mehr

Kommentar

Kommentar: "Weit weg ist näher, als du denkst"

Porträt: Andreas Meiwes

Porträt: Andreas Meiwes

Mit der Kampagne "Globale Nachbarn" nimmt die Caritas die weltweiten Verflechtungen in den Blick, die unseren Alltag prägen. Ereignisse in fernen Ländern haben teils indirekt und teils unmittelbare Auswirkungen auf unser Leben. Unsere Lebensweise ist für die ökologische und soziale Zukunft anderer Menschen entscheidend. mehr

Caritas in NRW

Der Armut entfliehen

Ein verfallenes Haus mit Wellblechdach das in freier Natur steht und vor dem Leinen mit Wäsche aufgehängt sind. Im rechten Hintergrund ist ein weiteres Haus zu sehen. / Harald Westbeld

Ein verfallenes Haus mit Wellblechdach das in freier Natur steht und vor dem Leinen mit Wäsche aufgehängt sind. Im rechten Hintergrund ist ein weiteres Haus zu sehen. / Harald Westbeld

Warum verlassen Menschen ihre Heimat, geben alles auf? Weil sie arm sind, keine Perspektive haben, unter Umweltschäden leiden, keine Chance sehen, Arbeit zu finden. Deutschland ist für viele Rumänen das gelobte Land. Um das zu verstehen, muss man sich ihre Herkunftssituation anschauen - und dann denen, die geblieben sind, helfen. mehr

Ein Plakat der Caritas-Jahreskampagne 2014  / Illustration: Gordei

Caritas in NRW

Weit weg ist näher, als du denkst

Die Welt ist zusammengerückt. Kriege, die uns nur scheinbar nichts angehen, ferne Umweltkatastrophen betrachten wir mit einer Mischung aus Grusel und Erleichterung. Elend, Leid und Verzweiflung zeigen uns die Medien täglich in großer Deutlichkeit. Vieles, was geschieht, steht in direktem Ursachenzusammenhang mit unserer Lebensweise. mehr

Reportage

Ausgebombt und gefoltert

Vier syrische Kinder stehen vor dem Flüchtlingslager Delhamiye / Markus Lahrmann

Vier syrische Kinder stehen vor dem Flüchtlingslager Delhamiye / Markus Lahrmann

Der Bürgerkrieg in Syrien nimmt an Brutalität zu. Immer mehr Menschen fliehen in die Nachbarländer. Markus Lahrmann hat mit einem Team von Caritas international die Flüchtlingszentren in Jordanien und im Libanon besucht und viel Gutes über die Arbeit der örtlichen Caritas erfahren. mehr

Reportage

"Ich weiß nicht, wie man lacht"

Nonne spielt mit drei Waisenkindern im Kinderheim Kain Mamonowo / Achim Pohl

Nonne spielt mit drei Waisenkindern im Kinderheim Kain Mamonowo / Achim Pohl

Seit 15 Jahren unterstützt die Caritas aus dem Erzbistum Paderborn mit Spenden ein Waisenhaus und die Hilfe für arme Familien im Gebiet um Kaliningrad, das frühere deutsche Königsberg. Außerhalb der Städte leben viele Arme, die zu den Verlierern der Privatisierungen in der UdSSR zählen. mehr


Reportage

Eine Oase des Friedens

Clown beugt sich über ein Babybett / Meinrad Schade

Clown beugt sich über ein Babybett / Meinrad Schade

Der Blick schweift von Jerusalem nach Süden zur Grenze: Wachtürme, eine acht Meter hohe Mauer und bewaffnete Militärs am Checkpoint prägen das Bild. Bethlehem liegt im palästinensischen Autonomiegebiet. Hier liegt das Caritas Baby Hospital, eine einzigartige Einrichtung für Kinder und Mütter, die ohne medizinische Grundversorgung leben. mehr

Reportage

Wenig bewirkt viel

Sokha sitzt vor der Theke ihres Cafés. Links neben ihr steht ein kleiner Junge. / Markus Lahrmann

Sokha sitzt vor der Theke ihres Cafés. Links neben ihr steht ein kleiner Junge. / Markus Lahrmann

„Armut macht krank“, lautet das Motto der Jahreskampagne der Caritas für 2012. „Das gilt nirgendwo so sehr wie für die Caritas-Arbeit in ganz vielen Ländern weltweit“, sagt Oliver Müller, Leiter von Caritas international (Ci). In Ländern ohne Krankenversicherung ist der Zusammenhang von Armut und Krankheit lebensbedrohend. mehr