Eine Migrantin, die vor einer gelb gestrichenen Wand sitzt und ein Kind auf dem Arm trägt / Ingrid Nagel, SkF Wesel

Caritas in NRW – AKTUELL

Schwangerschaftsberatung

Angekommen sind geflüchtete Frauen auch in der Schwangerschaftsberatung. Die Zahl der Beratungen beim Sozialdienst katholischer Frauen und bei Caritasverbänden in der Diözese Münster ist 2016 gleich um zehn Prozent angestiegen. mehr

Plakatmotiv zur Caritas-Jahreskampagne 2017, auf der einige gerahmte Fotos einer Caritas-Flüchtlings-Fußballmannschaft, passende Utensilien (Wimpel, Pokal etc.) sowie ein Slogan zu sehen sind. / Deutscher Caritasverband

Zusammen Heimat

Caritas-Kampagne 2017

Was bedeutet Heimat? Es gibt keine einheitliche Definition. Wie kann das Zusammenleben in einer offenen Gesellschaft der Vielfalt gelingen? Die Kampagne 2017 „Zusammen sind wir Heimat.“ der deutschen Caritas lädt zur Auseinandersetzung mit diesen Themen ein. mehr

Kommentar

Zusammen sind wir Heimat.

Porträt: Josef Lüttig

Porträt: Josef Lüttig

Hätten Sie es gewusst? Es gibt tatsächlich einen Plural des Wortes Heimat: „die Heimaten“. Ein zukunftsweisender Hinweis, der da – ganz offiziell – dem aktuellen Duden zu entnehmen ist. mehr

Caritas in NRW

Wie Integration gelingt

Porträt: Angie Manyari, die eine rot-weiß gestreifte Krawatte trägt / Andre Zelck

Porträt: Angie Manyari, die eine rot-weiß gestreifte Krawatte trägt / Andre Zelck

Bildung, Befähigung, gesellschaftliche Teilhabe sind Bausteine für ein friedliches Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kulturen. „Es ist schwierig, aber nicht unmöglich“, sagt Angie Manyari. Sie selbst hat es geschafft. mehr


Caritas in NRW

Wenn Menschen aus 126 Nationen zusammenleben

Eine bunte Menschenmenge, die bei einem Familienfest zu einem Bühnenprogramm applaudiert / Alexander Völkel

Eine bunte Menschenmenge, die bei einem Familienfest zu einem Bühnenprogramm applaudiert / Alexander Völkel

„Die meisten Menschen fühlen sich hier wohl“, sagt Ansgar Schocke, katholischer Pfarrer der Kirchengemeinde Heilige Dreikönige in Dortmund. „Hier“ – das ist die Dortmunder Nordstadt. 70 Prozent der Bewohner haben ausländische Wurzeln. mehr

Caritas in NRW

Die Gesellschaft muss stressresistent werden

Porträt: Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani, vor einer Leinwand mit der Aufschrift 'Caritas im Ruhrbistum' / Michael Kreuzfelder

Porträt: Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani, vor einer Leinwand mit der Aufschrift 'Caritas im Ruhrbistum' / Michael Kreuzfelder

Integration funktioniert – aber es wird anstrengender. Denn Integration führt zu neuem Konfliktpotenzial. Diese Konflikte konstruktiv zu bewältigen bedeutet sozialen Fortschritt. Deutschland geht voran, sagt der Migrationsforscher Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani. mehr


Caritas in NRW

Wenn Bücher sprechen

Ein Frau mit Kopftuch und eine Frau mit langen dunklen Haaren, die mit dem Rücken zur Kamera gedreht ist, sitzen zusammen in einem Aufenthaltsraum an einem Tisch und reden / Markus Harmann

Ein Frau mit Kopftuch und eine Frau mit langen dunklen Haaren, die mit dem Rücken zur Kamera gedreht ist, sitzen zusammen in einem Aufenthaltsraum an einem Tisch und reden / Markus Harmann

Diese Bücher haben kein Papier und keine Deckel. Man darf sie maximal 30 Minuten ausleihen und muss sie „mental und körperlich unbeschädigt“ zurückgeben. Wie bitte? mehr

Caritas in NRW

Mit einer Kneipentour gegen Stammtischparolen

Zwei weibliche Gäste sowie das Schauspielerduo Karin Kettling und Jürgen Albrecht befinden sich bei der Caritas-Veranstaltung in der Kneipe 'Rosi' in Gelsenkirchen in der Gesprächssituation / Achim Pohl

Zwei weibliche Gäste sowie das Schauspielerduo Karin Kettling und Jürgen Albrecht befinden sich bei der Caritas-Veranstaltung in der Kneipe 'Rosi' in Gelsenkirchen in der Gesprächssituation / Achim Pohl

Das Zivilcourage-Projekt der Caritas im Bistum Essen: „Sach wat! Tacheles für Toleranz“ will Mut machen, für Menschlichkeit einzutreten. mehr


Caritas in NRW

Beratung des Caritas-Fachdienstes ist gefragt

Eine Mitarbeiterin der Caritas-Migrationsberatung in Krefeld führt mit einer Frau ein Beratungsgespräch. Die Mitarbeiterin sitzt dabei an ihrem Schreibtisch, die Klientin sitzt davor auf einem Stuhl. / Sonja Borghoff

Eine Mitarbeiterin der Caritas-Migrationsberatung in Krefeld führt mit einer Frau ein Beratungsgespräch. Die Mitarbeiterin sitzt dabei an ihrem Schreibtisch, die Klientin sitzt davor auf einem Stuhl. / Sonja Borghoff

Welche Notsituationen es auch sind, die Menschen dazu bewegen, ihre Heimat zu verlassen: Sie brauchen Hilfe in einem für sie fremden Umfeld. Der Caritas-Fachdienst für Integration und Migration in Krefeld steht Flüchtlingen, Zuwanderern und Migranten seit Jahren als kompetenter Ansprechpartner zur Seite. mehr

Porträt

Etwas Sinnvolles tun

Porträt: Mohamad Jazmati, der vor einem Computer sitzt und einen Telefonhörer in der Hand hält / Michael Kreuzfelder

Porträt: Mohamad Jazmati, der vor einem Computer sitzt und einen Telefonhörer in der Hand hält / Michael Kreuzfelder

Etwas unsicher wirkt der junge Mann noch. „Mein Deutsch ist nicht so gut“, sagt Mohamad ebenso entschuldigend wie fehlerfrei. Vor drei Jahren ist er aus Aleppo geflohen. Seine Schwester vermutet er noch in jener zerstörten syrischen Stadt. Jetzt sitzt der 23-Jährige an einem Schreibtisch in den Räumen der Mülheimer Caritas. mehr

Caritas in Zahlen / Deutscher Caritasverband

Caritas in Zahlen

Zusammen Heimat?

Im Jahresthema „Zusammen sind wir Heimat“ steckt ein gewaltiger Anspruch: nämlich gemeinsam mit den Neuankömmlingen das Hier und jetzt positiv zu gestalten. Das geht nur, wenn man bereit ist, die eigene Heimat, die eigene Kultur, die eigene Sprache für den anderen zu öffnen, sie mit den zugewanderten Menschen zu teilen. mehr

Die Teilnehmer der Caritas-Delegiertenversammlung vom 12.10.2016 in Köln, die an langen Tischreihen sitzen und auf die Bühne blicken. An der Decke ist ein großer Leuchter zu sehen. / Martin Karski

Caritas in NRW – AKTUELL

Delegiertenversammlung

Der Deutsche Caritasverband will sich stärker in die Debatte um die Integration von Flüchtlingen einmischen. Die Delegiertenversammlung beschloss in Köln eine Initiative zum gesellschaftlichen Zusammenhalt. mehr

Reportage

Beste Freundinnen

Zwei Mädchen sitzen auf dem Schulhof der Brukterer-Grundschule in Dortmund-Lanstrop eng zusammen und strecken ihre Arme seitlich vom Körper aus / Christian Lukas

Zwei Mädchen sitzen auf dem Schulhof der Brukterer-Grundschule in Dortmund-Lanstrop eng zusammen und strecken ihre Arme seitlich vom Körper aus / Christian Lukas

In der Offenen Ganztagsschule in Dortmund-Lanstrup lernen und integrieren sich Flüchtlingskinder spielerisch. Viele sind traumatisiert. Ihnen helfen Erzieher, die im Umgang mit den Kindern generell etwas lockerer sein können als die Lehrerinnen in der Schule. Das schafft Vertrauen und das erkennen die Kinder. mehr

Caritas in NRW – AKTUELL

Interkulturelle Kompetenz wird wichtiger

Prof. em. Klaus J. Bade steht an einem Pult und hält eine Rede. Im Vordergrund sind einige Teilnehmer der Vertreterversammlung des DiCV Aachen zu sehen. / Caritas

Prof. em. Klaus J. Bade steht an einem Pult und hält eine Rede. Im Vordergrund sind einige Teilnehmer der Vertreterversammlung des DiCV Aachen zu sehen. / Caritas

Der Migrationsdruck auf Deutschland und Europa wird anhalten. Davon geht der Migrationsforscher, Historiker und Politikberater Prof. em. Klaus J. Bade aus. „Aus vielen Geflüchteten werden Mitbürger, mit welchem Status auch immer“, sagte Bade bei der Vertreterversammlung des Caritasverbandes für das Bistum Aachen. mehr

Zwei Mütter, die je einen Säugling auf dem Arm tragen, stehen in einem Wohnraum und halten lächelnd einen türkisen Stoffbeutel fest. / Achim Pohl

Thesen

Flüchtlinge integrieren

Für eine lange Zeit werden viele Menschen nach Deutschland kommen, um hier Schutz vor Verfolgung und Bürgerkrieg zu suchen oder um eine Lebens­perspektive für sich und ihre Familien zu finden. Eine große Zahl von Menschen wird als Flüchtlinge bleiben dürfen, möglicherweise Hunderttausende jedes Jahr. Deutschland wird sich verändern. mehr

Kommentar

Eine Aufgabe wie ein Marathon ...

Porträt: Heinz-Josef Kessmann

Porträt: Heinz-Josef Kessmann

Die Problematik von Flucht und Vertreibung wird uns auch in den nächsten Jahren intensiv begleiten. Es ist unrealistisch anzunehmen, dass es allein durch Entwicklungsmaßnahmen in den Herkunftsländern gelingen kann, Flüchtlingsströme zu stoppen. Hilfe bleibt nowtwendig. mehr

Selbst erlebt

Im Dschungel der Ehrenamtlichkeit

Ein männlicher Flüchtling steht mit andere Flüchtlingen in einem Warteraum und hält einige Dokumente in die Kamera. Der Fokus des Bildes liegt auf den Dokumenten. / Achim Pohl

Ein männlicher Flüchtling steht mit andere Flüchtlingen in einem Warteraum und hält einige Dokumente in die Kamera. Der Fokus des Bildes liegt auf den Dokumenten. / Achim Pohl

Systemprobleme, Behördenchaos und Formular-Bornierthheit: Was zwei Ehrenamtliche erleben, die eine syrische Flüchtlingsfamilie betreut haben. mehr


Interview

Ein sehr langer Prozess

Porträt von Mussié Mesghinna. Neben ihm steht ein Globus auf einem Tisch. / Christian Heidrich

Porträt von Mussié Mesghinna. Neben ihm steht ein Globus auf einem Tisch. / Christian Heidrich

Selbst politischer Flüchtling aus Eritrea, viele Jahre Leiter eines Fachdienstes für Integration und Migration und nun Referent für Flüchtlingsfragen: Mussié Mesghinna weiß aus eigener Erfahrung, wie Integration gelingen kann und warum Arbeit, Wohnung und Nachbarschaft so wichtig sind. Eine Bestandsaufnahme, die Mut macht. mehr

Bericht

Sand im Getriebe

Vier dunkelhäutige Flüchtlinge stehen mit einem hellhäutigen Mann zusammen auf einer Baustelle vor einem Bagger. Vor den fünf Männern steht eine Schuppkarre. / Privat

Vier dunkelhäutige Flüchtlinge stehen mit einem hellhäutigen Mann zusammen auf einer Baustelle vor einem Bagger. Vor den fünf Männern steht eine Schuppkarre. / Privat

Die bürokratischen Hürden bei der Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt könnten bald deutlich niedriger ausfallen: Spezielle „Integrationpoints“ sollen dazu beitragen, dass Arbeitsagenturen und Ausländerbehörden zusammenarbeiten und gemeinsam Ansprechpartner sowohl für Flüchtlinge als auch für interessierte Unternehmen sind. mehr


Telegramm

Arbeit mit Flüchtlingen

Hauptamtliche und Ehrenamtliche in Kirche und Caritas leisten seit Monaten fantastische Arbeit bei der Aufnahme und Erstversorgung von Flüchtlingen. Es gibt schöne Beispiele, wie die Willkommenskultur gelebt wird und in eine Integrationskultur einmündet. mehr

Interview

Ehrenamtliche vermitteln den Flüchtlingen Sicherheit

Porträt: Elisabeth Montag

Porträt: Elisabeth Montag

40 Prozent aller Flüchtlinge bringen Experten zufolge traumatische Erfahrungen nach Deutschland. Manche entwickeln hier posttraumatische Belastungsstörungen. Im Interview mit der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) erläuterte die Detmolder Traumatherapeutin Elisabeth Montag, wie Helfer Betroffene erkennen und ihnen helfen können. mehr

Porträt: Rainer Maria Kardinal Woelki

„Aus der Willkommenskultur muss eine Integrationskultur werden. Nur warm und sicher reicht nicht aus. Und es reicht auch nicht aus, Menschen irgendwo unterzubringen. Es dürfen vor allen Dingen keine Gettos nur mit Flüchtlingen entstehen. Das würde auf Dauer sozialen Sprengstoff bergen, wie der Blick in andere europäische Länder zeigt.“

Rainer Maria Kardinal Woelki
Erzbischof von Köln

Porträt: Dr. Franz-Josef Overbeck

„Deutschland und Europa müssen sich auf eine ganz neue Zeit einstellen. Unser Wohlstand und die Weise, in Frieden zu leben, werden sich ändern. So wie die Flüchtlinge ihre Lebensgewohnheiten ändern müssen, werden auch wir es tun müssen.“

Caritas-Sonntag 2015

Dr. Franz-Josef Overbeck
Bischof von Essen

Porträt: Karl Baksa. Er steht auf einer Leiter und hält eine Bohrmaschine in der Hand. / Caritasverband für das Bistum Aachen

Porträt

Handwerklich geschickt

Wenn Karl Baksa gefragt wird, welche Funktion er im Haus der Caritas an der Kapitelstraße in Aachen hat, lächelt er verschmitzt und sagt: „Ich bin hier das Mädchen für alles.“ Was abschätzig klingen mag, ist die Tätigkeitsbeschreibung eines vielseitigen Hausmeisters. mehr

Porträt: Thomas Berding

Caritas in NRW – AKTUELL

6/2015

Der neue Landesgeschäftsführer des Malteser Hilfsdienstes gibt Gas mehr

Jugendliche vom Welcomelab vor einer Lok, die sie besprüht haben / Caritasverband für das Bistum Essen  / Christoph Grätz

Pressemitteilung

youngcaritas Welcomelab

Mit einer Willkommens-Werkstatt hat „youngcaritas“ Jugendliche für einen Einsatz für Flüchtlinge fit gemacht mehr

Caritas in NRW

Mehr tun als Dienst nach Vorschrift

Drei Bundespolizisten, die mit dem Rücken zur Kamera gewandt, vor einem weiß-roten Reisbus stehen. Durch die geöffnete Tür ist der Fahrer und ein weiterer Polizist zu sehen. / Christian Heidrich

Drei Bundespolizisten, die mit dem Rücken zur Kamera gewandt, vor einem weiß-roten Reisbus stehen. Durch die geöffnete Tür ist der Fahrer und ein weiterer Polizist zu sehen. / Christian Heidrich

Immer wieder greift die Bundespolizei am Aachener Grenzübergang Lichtenbusch Flüchtlinge auf, oft Minderjährige. Bei ihrer Betreuung kooperiert die Polizie mit Sozial- und Jugendämtern, Beratungsstellen, Amnesty International und Caritas und Diakonie. Auch die Polizei hat ein Interesse an menschenwürdiger Behandlung und Kommunikation. mehr

Porträt

Wie aus einem anderen Leben…

Porträt: Caleb Odindo / Markus Harmann

Porträt: Caleb Odindo / Markus Harmann

Als Caleb Odindo an einem nasskalten Novembertag 1989 in Frechen aus dem Auto stieg, konnte er nicht fassen, was er da sah: menschenleere Straßen, Häuser, die wie ausgestorben schienen, und Bäume, die ihre Blätter verloren hatten. Odindo (13) hatte sich das Paradies Deutschland anders vorgestellt. mehr

Caritas in NRW – AKTUELL

Schutz für Flüchtlingskinder gewährleisten

Mit großer Sorge sieht der Diözesan-Caritasverband Paderborn Pläne der Bundesregierung, künftig unbegleitete minderjährige Flüchtlinge bundesweit gleichmäßig auf die Kommunen zu verteilen. Bislang werden diese meist nur in wenigen Städten betreut. Dort hat man Erfahrung und kann sich gut um sie kümmern - und sie angemessen schützen. mehr

Interview

"Auch die Behörden müssen umdenken"

Porträt-Foto von Heike Lammertz-Böhm / DiCV Köln

Porträt-Foto von Heike Lammertz-Böhm / DiCV Köln

„Die Hilfe für Notleidende und Schutzsuchende gehört zum Herzstück christlicher Glaubenspraxis“, heißt es im Positionspapier der Kirchen und ihrer Wohlfahrtsverbände Diakonie und Caritas. Immer mehr Menschen engagieren sich für Flüchtlinge. Fragen an Heike Lammertz-Böhm, Flüchtlingsbeauftragte beim Diözesan-Caritasverband Köln. mehr


Nachricht

Plädoyer für eine Neuorientierung

Zwei Flüchtlingskinder vor einer Asylbewerberunterkunft in Ratingen / Markus Lahrmann

Zwei Flüchtlingskinder vor einer Asylbewerberunterkunft in Ratingen / Markus Lahrmann

Die evangelischen und katholischen Kirchen in Nordrhein-Westfalen und ihre Verbände Caritas und Diakonie haben ein gemeinsames Positionspapier zur Flüchtlingsfrage veröffentlicht. Unter dem Titel „Ja, wir sind ein Zufluchtsland - Plädoyer für eine Neuorientierung“ sprechen sich die Kirchen für eine neue Haltung zu Flüchtlingen aus. mehr

Caritas in NRW – AKTUELL

Der Realität ins Auge blicken

Die aktuell hohe Zahl von Flüchtlingen in Deutschland darf nach Ansicht des Diözesan-Caritasverbandes Paderborn nicht als zeitlich befristete „Ausnahme“ betrachtet werden. Deutschland muss mit dauerhaft hohen Flüchtlingszahlen umgehen. mehr

Zwei Rumänen stehen bei einem kleinen Lagerplatz im Wald / Arton Krasniqi

Caritas in NRW

Rechtmäßig hier

Nach dem EU-Beitritt 2007 kamen zunächst viele qualifizierte Fachkräfte aus Rumänien und Bulgarien nach Deutschland. Jetzt wandern zunehmend Menschen ein, die bereits in ihren Herkunftsländern in großer Armut lebten. In Deutschland leben sie unter menschenunwürdigen Bedingungen, von "Arbeiterstrich" und "Elendsmigration" ist die Rede. mehr

Caritas in NRW

Eigene Türklingel

Eine Hand betätigt eine Klingel auf einem großen Klingelschild / Anna Woznicki

Eine Hand betätigt eine Klingel auf einem großen Klingelschild / Anna Woznicki

Wovon träumt ein Mensch, den Bürgerkrieg, politische Verfolgung und Existenzangst aus seiner Heimat vertrieben haben? Sicher nicht vom jahrelangen Leben in einer Massenunterkunft zwischen zwei Autobahnen. Die Leverkusener Caritas hilft Flüchtlingen, eine neue Heimat in einer eigenen Wohnung zu finden. mehr

Caritas in NRW

Überwintern in Deutschland?

Ein Anhänger mit alten, kaputten Matratzen steht auf einer Straße. Ein Mann und zwei Jungen sitzen vorne auf dem Anhänger. / Alexander Richter

Ein Anhänger mit alten, kaputten Matratzen steht auf einer Straße. Ein Mann und zwei Jungen sitzen vorne auf dem Anhänger. / Alexander Richter

Am Ende bleibt Ernüchterung. Die Eindrücke einer Reise auf den Balkan, die Kommunalvertreter aus Essen mit nach Hause nahmen, sollten an der Ruhr Grundlagen für politisches Tun nach sich ziehen. Doch am Ende kommt unter dem Strich nicht viel Greifbares heraus. Das Problem bleibt erst einmal: Wie kann die Armutswanderung gestoppt werden. mehr

Flüchtlinge aus Syrien / Markus Lahrmann

Caritas in NRW – AKTUELL

Syrische Flüchtlinge: Familienzuzug erleichtern

Die Caritas begrüßt die Anordnung des nordrhein-westfälischen Innenministers Ralf Jäger (SPD) an die Ausländerbehörden, weitere 1000 Flüchtlinge aus Syrien aufzunehmen und neuerdings auch die Kosten im Krankheitsfall zu übernehmen. Gleichzeitig fordert die Caritas großzügige Kriterien beim Zuzug. mehr

Drei Verantwortliche des Mehrgenerationengartens vor einem Informations-Schaukasten / Jürgen Sauer

Reportage

Ein kleiner Garten Eden

Der Garten Eden liegt in Lippstadt. In einer kleinen Parkanlage im Südwesten der 70.000 Einwohner-Stadt. Der Theodor-Heuss-Park lud früher nicht gerade zum Verweilen ein. Seit 2008 ist das anders. Damals legte der Sozialdienst Katholischer Männer (SKM) dort einen "internationalen Mehrgenerationengarten" an. Mit erstaunlichen Folgen. mehr