April 2012


Grenzen der Inklusion


Gemeinsamer Unterricht führt im Alltag auch schon mal zu Benachteiligung

Die nordrhein-westfälische Landesregierung will das gemeinsame Lernen von Kindern und
Jugendlichen mit und ohne Behinderungen in den Schulen des Landes ausbauen. Die Förderung auch von Schülerinnen und Schülern mit unterschiedlichen Behinderungen soll in den allgemeinen Schulen der Regelfall werden. Mit einem inklusiven Schulsystem will die Politik den Forderungen der UNBehindertenkonvention nachkommen. Doch nicht immer und nicht für jedes Kind bietet das gemeinsame Lernen die bestmögliche Förderung. Es kommt auf die Umstände an. mehr


Alle(s) inklusive ...

Gespräch mit dem NRW-Behindertenbeauftragten Killewald


„Alle(s) inklusive … –“ das hört sich an wie ein Rundum-sorglos-Paket, wie es bei Pauschalreisen
versprochen wird. Tatsächlich geht es um ein gerechtes und gleichberechtigtes Miteinander von
Menschen mit und ohne Behinderung!. mehr


Soziale Ungereimtheiten . . .


Wie viele junge Menschen mit Behinderungen werden in Nordrhein-Westfalen aus Kostengründen in Altenheime abgeschoben? Mit dieser – bislang unbeantworteten – Kleinen Anfrage an die NRW-Landesregierung hat die Gütersloher Landtagsabgeordnete und stv. CDU-Fraktionsvorsitzende Ursula Doppmeier im Vorjahr den Finger auf die Wunde gelegt. Dabei ist diese Entwicklung nur eine von vielen Ungereimtheiten, die mit der politisch gewollten Perspektive einer „inklusiven“, auf Teilhabe ausgerichteten Gesellschaft ganz offensichtlich kollidieren. mehr


Farbe bekennen

Ohne Teilhabe läuft nichts. Wie stark oder wie schwach Teilhabe von Menschen mit Behinderung
ausgestaltet ist, daran entscheidet sich der soziale Standard einer Gesellschaft, sprich: die
Lebensqualität von uns allen. Spielen wir diesbezüglich in der Champions League oder nur auf
Kreisklasse-Niveau?

Die diesjährige Kampagne der verbandlichen Caritas in Deutschland berührt fundamentale
Fragen unseres Zusammenlebens und des Zusammenhalts in der Gesellschaft. Sie zwingt dazu,
Farbe zu bekennen. mehr


Nicht aufschiebbar!

Weg mit dem Fürsorgegedanken –Aufbruch in inklusive Gesellschaft!

Das Recht auf selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderung ist im Sozialgesetzbuch IX festgeschrieben. Es umfasst den Anspruch auf medizinische Rehabilitation, auf Teilhabe am Arbeitsleben und auf Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft. mehr


Caritas-Jahreskampagne 2011: Kein Mensch ist perfekt

Menschen sind verschieden, und diese Vielfalt macht eine Kultur, eine Gesellschaft lebendig. Auch
Menschen mit Behinderung nehmen für sich das Recht auf Individualität und Vielfalt in Anspruch.
Die Caritas stellt 2011 die selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderung in das Zentrum
ihrer jährlichen Kampagne. mehr


"Hier ist das wahre Leben"

Begegnungen auf dem „Marktplatz“ in St. Bernardin: vielfältige Angebote für ältere Menschen
mit Behinderungen. mehr


Behinderte vor sexueller Gewalt schützen

Ein Projekt „Netzwerk gegen sexuelle Gewalt an Menschen mit Lern-/geistiger Behinderung“ hat der Diözesan-Caritasverban Paderborn durchgeführt. Ein Schwerpunkt bestand neben der Schulung von Fachkräften der Behindertenhilfe in der präventiven Arbeit mit behinderten Menschen. mehr

Caritas fordert höhere Strafen

Schutz vor sexuellen Übergriffen auf Menschen mit Behinderung. mehr