Hinweise auf Informationsmedien

Die in dieser Rubrik vorgestellten Bücher werden nicht von Caritas in NRW vertrieben. Sie sind sind zu beziehen über den Buchhandel oder direkt über den angegebenen Verlag, sofern es sich nicht um kostenlose Informationen handelt, die heruntergeladen werden können.

Merkblatt Kindergeld


Das Merkblatt Kindergeld bietet einen Überblick zum wesentlichen Inhalt der gesetzlichen Regelungen im Bereich des Kindergeldes.

Es enthält u. a. Informationen über Anspruchsvoraussetzungen auf Kindergeld, Höhe und Dauer einer möglichen Kindergeldzahlung, Rechte und Pflichten von kindergeldberechtigten Personen sowie Hinweise zum Antragsverfahren und benötigten Nachweisen.

> Download oder Bestellung: www.ba-bestellservice.de

Ein Exemplar wird kostenlos zugesandt.


Landschaftsverband Rheinland (Hrsg.)

Der besondere Kündigungsschutz für schwerbehinderte Menschen nach dem SGB IX

Das Arbeitsheft „Der besondere Kündigungsschutz für schwerbehinderte Menschen nach dem SGB IX“ ist in einer aktualisierten Aufl age neu erschienen. Auf 96 Seiten erhalten Interessierte alle wichtigen Informationen über die rechtlichen Grundlagen, das Kündigungsschutzverfahren, die Entscheidungspraxis des LVR-Integrationsamtes und die Rechtsmittel.

> Bestellmöglichkeit hier.


  

Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (Hrsg.)

Handlungsempfehlung zum Persönlichen Budget

Die neuen Handlungsempfehlungen zum Persönlichen Budget vom 1. April 2009 beschreiben erstmals auch, wie Leistungen der öffentlichen Jugendhilfe und der privaten Pflegeversicherung in Form eines Persönlichen Budgets zur Verfügung gestellt werden können.


> Downloadmöglichkeit über: www.bar-frankfurt.de unter „Aktuelles“ 


  

Arbeitslosenprojekt TuWas (Hrsg.)

Leitfaden für Arbeitslose
Der Rechtsratgeber zum SGB III

Stand 2.03.2009, Fachhochschulverlag, Frankfurt 2009,
656 Seiten, 15,- Euro

Der bewährte Leitfaden informiert auf dem Stand vom 2.03.2009 umfassend und verständlich über das Arbeitslosengeld I, über die immer häufiger verhängten Sperrzeiten, die Zumutbarkeit der Arbeit und alle sonstigen Fragen, die sich Berater/innen und Arbeitslosen stellen.


 

Arbeitslosenprojekt TuWas (Hrsg.)

Durchblick für Arbeitslose - 100 Schaubilder zum SGB III

Stand 13.02.2009, Fachhochschulverlag Frankfurt 2009, 10,- Euro

Am 21.12.2008 ist das "Gesetz zur Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente" ergangen. Durch dieses Gesetz ist insbesondere die Förderlandschaft nach dem SGB III stark verändert worden. Die Änderungen betreffen nicht nur die wieder steigende Zahl von Arbeitsuchenden mit und ohne Arbeitslosengeld I, sondern auch – über § 16 Abs. 1 Satz 2 SGB III – die Millionen von Arbeitslosengeld-II-Abhängigen.

Schon zwei Monate später, am 13.2.2009, ist das "Gesetz zur Sicherung von Beschäftigung und Stabilität in Deutschland" gefolgt. Mit diesem Gesetz soll insbesondere die Kurzarbeit durch erleichterten Bezug von Kurzarbeitergeld gefördert werden. Gleichzeitig soll die Zeit der Kurzarbeit zur Qualifizierung genutzt werden. Anreize dafür schaffen auch zwei neue ESF-Richtlinien.


 

 

Thomas Klie, Ulrich Stascheit (Hrsg.)

Gesetze für Pflegeberufe

Stand 1.9.2008, Fachhochschulverlag Frankfurt 2008, 1162 Seiten,
19,90 Euro
 

Die 11. Auflage bringt zahlreiche Gesetze und Verordnungen auf den Stand des im Wesentlichen am 1.7.2008 in Kraft getretenen Gesetzes zur strukturellen Weiterentwicklung der Pflegeversicherung (Pflege-Weiterentwicklungsgesetz). Durch dieses Gesetz wird die Professionalisierung der Pflege in zwei Richtungen unterstützt. Zum einen sollen Expertenstandards verbindlicher werden, zum anderen eröffnen modellhafte Optionen zur Übertragung heilkundlicher Aufgaben an professionelle Pflegekräfte im Sinne von "extended nursing" eine funktionalere Aufgabenteilung zwischen Ärzten und Fachpflege.


 

Frank Jäger, Harald Thomé

Leitfaden Alg II/Sozialhilfe von A-Z


Stand 1.10.2008, DVS Verlag, Schumannstr. 51, 60325 Frankfurt, 449 Seiten, 10 Euro incl. Versand

Für Betroffene und Berater/innen von unübertroffen praktischem Nutzwert ist der Leitfa­den, der nicht nur Informationen über die gesetzlichen Vorschriften enthält, sondern knapp und verständlich bei jedem schnell auffindbaren Stichwort auf vorhandene Rechtsprechung verweist und praktische Tipps zur Verteidigung bzw. Durchsetzung von Rechten gibt.

Im Teil I wird bei Stichwörtern wie z. B.AIDS-Erkrankung, Erstausstattung der Wohnung, Heizkosten, Miete, Mietschulden, Pfändung, Sanktionen,Telefon, Umgangskosten, Umzug, Warmwasser,Wohnungslose, aufgezeigt, welche Leistungsansprüche bestehen und wie Be­troffene sich verhalten sollten, um die Ansprüche durchzusetzen bzw. nicht zu verlieren.

Im Teil II „Sich wehren von A-Z“ werden von „Akteneinsicht“ bis „Untätigkeit der Behörde“ umfassend Handlungsmöglichkeiten der Betroffenen im Verwaltungsverfahren erörtert.

  

 

Grundsicherung für Arbeitssuchende - SGB II Fragen und Antworten

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat die Broschüre "Grundsicherung für Arbeitssuchende" herausgegeben (180 Seiten). Erläutert werden die wesentlichen Begriffe der Grundsicherung für Arbeitslose. 76 Fragen aus der Praxis werden verständlich beantwortet. Zahlreiche Beispielsrechnungen für unterschiedliche Lebensumstände schließen sich an.

> Downloadmöglichkeit hier


   

 

Aktualisierte Broschüre "Adoption"

Die Landesjugendämter Rheinland und Westfalen haben in Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Adoptionsvermittlungsstellen die Broschüre "Adoption" neu herausgegeben.

> Bestellmöglichkeit hier 


   

   

Rentenbeginnrechner

Mit dem Rentenbeginnrechner der Deutschen Rentenversicherung können der frühestmögliche und der reguläre Rentenbeginn der Altersrente sehr leicht ermittelt werden. Nur das  Geburtsdatum und die gewünschte Rentenart sind einzugeben. Der Rechner zeigt an, welche Vertrauensschutzregeln bestehen und um welchen Prozentsatz die Altersrente bei vorzeitige Inanspruchnahme gekürzt wird.

> Zum Rentenbeginnrechner


    
 

Papenheim

Schweigepflicht – Datenschutz und Zeugnisverweigerungsrecht
im sozial-caritativen Dienst

Lambertus-Verlag, Freiburg 2008, 136 Seiten, 9,90 Euro

Der Schutz der Persönlichkeit soll im Bereich der Caritas u. a. durch die „Anordnung über den kirchlichen Datenschutz“ und durch staatliche Vorschriften gewährleistet werden. Die zahlreichen, inhaltlich nicht abgestimmten Vorschriften sind aber z. T. nicht einmal bekannt. Ihre grundlegende Bedeutung für die caritative Arbeit ist Trägervertretern und Mitarbeitern häufig nicht bewusst.

Der kleine Leitfaden will juristisch nicht Vorgebildeten verständliche, auf die Praxis bezogene Informationen zu dem recht unübersichtlichen und schwer verständlichen Rechtsgebiet bieten.


   

 

 
Münder/Armborst/Berlit u. a.

Sozialgesetzbuch XII – Sozialhilfe


Nomos-Verlag, Baden-Baden 2008, 1017 Seiten, 44 Euro

Auf dieses angesichts seines Umfangs und seiner Qualität verhältnismäßig sehr preiswerten Lehr- und Praxiskommentars sollte keine Sozialberaterin und kein Sozialberater verzichten; denn es zeichnet sich dadurch aus, dass es von hervorragenden Sachkennern verfasst ist, u. a. von Richtern, Professoren und Rechtsanwälten, die auch bei unklarer Rechtslage stets Wege aufzeigen, wie Sozialhilfe ein menschenwürdiges Leben sichern muss.

    

 

Renn/Schoch

Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung

Nomos-Verlag, Baden-Baden 2008, 162 Seiten, 19 Euro

Der Leitfaden will juristisch nicht Vorgebildeten verständliche Informationen über das komplizierte Recht der Grundsicherung vermitteln und Antworten auf Fragen geben, die sich in der Praxis häufig stellen.

Ausführlich erläuterte Fallbeispiele, Merkblätter und Auszüge aus dem Gesetzestext machen das Buch aber auch für Sozialprofis, die sich nicht schwerpunktmäßig mit dem SGB XII befassen müssen, zu einer nützlichen Hilfe im beruflichen Alltag.


    
   

Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen

Die „Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen", die an vielen Beispielen aus der Praxis deutlich macht, was eine menschenwürdige Pflege ausmacht, kann über die Broschürenstelle der Bundesregierung kostenlos bezogen werden.
 
Publikationsversand der Bundesregierung
Postfach 481009
18132 Rostock
 
Kostenloser Download unter: http://www.bmfsfj.de

    

 

Übersicht über das Arbeitsrecht

BW Bildung und Wissen Verlag 2007, 794 Seiten + CD-ROM, 28 Euro

 

Übersicht über das Sozialrecht

BW Bildung und Wissen Verlag, 1.056 Seiten + CD-ROM, 28 Euro

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gibt jährlich zwei Bücher heraus, die einen umfassenden Überblick über das Arbeitsrecht bzw. Sozialrecht vermitteln. Die einzelnen Kapitel sind jeweils von Experten verfasst und durchweg gut verständlich.
Die sehr preiswerten Bücher sind hervorragend geeignet, um einen Überblick über einzelne Bereiche bzw. das gesamte Arbeits- oder Sozialrecht zu gewinnen oder um Hilfsmöglichkeiten in weniger bekannten Bereichen im Auge zu behalten. Deshalb können sie als Allgemeindarstellungen in Ergänzung zur Spezialliteratur nützlich sein.

   
   

Datenschutz und Melderecht der katholischen Kirche

Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, Bonn 2006, 143 Seiten

Die Broschüre enthält u. a. Texte und Erläuterungen zum Schutz des
Persönlichkeitsrechts durch kirchliche Rechtsvorschriften und ist kostenlos erhältlich beim
Sekretariat der deutschen Bischofskonferenz
Zentrale Dienste/Organisation
Postfach 29 62
53019 Bonn
Fax: 02 28/1 03-3 30

oder zum Download unter http://www.dbk.de/schriften/data/01244/index.html
 

   
 

Finn Zwißler

Elternunterhalt: Wann zahlen Kinder für ihre Eltern?

Walhalla Fachverlag, Regensburg 2007, 112 Seiten, Druckausgabe 9,95 Euro, E-Book 6,95 Euro

Sozialämter machen nach Heimunterbringung der Eltern deren Unterhaltsansprüche gegen die Kinder geltend. Dabei  werden nicht selten, wie die umfangreiche Rechtsprechung aufzeigt, unzumutbar hohe Beträge verlangt.

Der Ratgeber klärt darüber auf, unter welchen Voraussetzungen und in welcher Höhe Unterhaltsansprüche von Eltern gegenüber Kindern bestehen und welche Regressansprüche das Sozialamt hat.

Darüber hinaus geht er auf Sonderfragen zum Sozialhilferegress bei Schenkungen unter Lebenden und bei erbrechtlichen Ansprüchen ein und behandelt Gestaltungsmöglichkeiten zur Vermeidung des Sozialhilferegresses.

Der Ratgeber ist übersichtlich gegliedert,  verständlich formuliert und bietet Betroffenen eine allgemeine Information über die Rechtslage. Wegen der sehr unterschiedlichen Einkommens- und Vermögensverhältnisse, die im Einzelfall vorliegen und zu unterschiedlichen rechtlichen Ergebnissen führen können, können, sollte in allen Zweifelsfällen ein mit dem höchst komplizierten Unterhaltsrecht vertrauter Berater eingeschaltet werden. 


   
 

Trenk-Hinterberger u. a.

Die Rechte behinderter Menschen und ihrer Angehörigen

Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe e. V., 2006, 477 Seiten
2006, 34. aktualisierte Auflage, gegen Versandkostenpauschale erhältlich

Das umfangreiche und bewährte Rechtshandbuch, finanziert vom Bundesministerium für Gesundheit behandelt beispielsweise die Rechte behinderter Menschen gegenüber Leistungsträgern und leistungserbringenden Einrichtungen, bei chronischer Krankheit und Pflegebedürftigkeit, die Patientenrechte im Behandlungsverhältnis und die Rechte der Eltern, Begleit- und Pflegepersonen sowie der ehrenamtlichen Helfer der freien Wohlfahrtspflege.

Ausführlich dargestellt wird der Ausgleich behinderungsbedingter Nachteile  im Arbeitsleben und im Studium, im Rechtsverkehr (Betreuung), im öffentlichen Personenverkehr, Straßenverkehr, im Steuerrecht und beim Bauen und Wohnen und bei der Nutzung von Medien.

Wegen der Fülle an zuverlässiger Information, die für behinderte Menschen nützlich sein kann, ist das  Rechtshandbuch sehr empfehlenswert.

Es ist kostenlos und kann gegen eine Versandkostenpauschale von 4,80 € bestellt werden:
BAG SELBSTHILFE e.V., Broschürenversand,
Dieter Gast, Kirchfeldstraße 149, 40215 Düsseldorf
dieter.gast@bag-selbsthilfe.de 


   

 

Papenheim/Baltes/Tiemann

Verwaltungsrecht für die soziale Praxis

Verlag Recht für die soziale Praxis, Frechen 2006, 402 Seiten, 13 Euro (im Buchhandel erhältlich)

Das inhaltlich sehr kompakte Buch ist eines der meistverbreiteten Bücher zu den Rechtsgrundlagen und rechtlichen Rahmenbedingungen der sozialen Arbeit, weil es - stets aus der Sicht der sozialen Arbeit - auf viele Rechtsbereiche knapp, verständlich und präzise eingeht, die in der Literatur zu speziellen Gesetzen nicht oder nur am Rande erwähnt werden, aber in der sozialen Alltagspraxis immer wieder für Betroffene und deren Berater bedeutsam werden. So werden beispielsweise behandelt:

  • Menschenwürde und Grundrechte der rat- und hilfesuchenden Menschen,
  • Rechtsstellung der freien Träger,
  • Strafrechtliche Risiken der Angehörigen sozialer Berufe,
  • Rechtsschutz bei unbestimmten Rechtsbegriffen und Ermessensspielräumen der Verwaltung,
  • Rechtsfragen der Beratung ,
  • Persönlichkeitsschutz, Datenschutz und Zeugnisverweigerungsrechte,
  • Allgemeine Grundsätze des Sozialleistungsrechts,
  • Rechte der Beteiligten im Verwaltungsverfahren,
  • Beratungs- und Prozesskostenhilfe,
  • Durchsetzung und Verteidigung von Rechten: Widerspruch und Klage,
  • Schadensersatz- und Entschädigungsansprüche gegen staatliche Stellen.

    Wegen seines weitgefächerten aktuellen Inhalts ist das Buch nicht nur für die Angehörigen sozialer Berufe interessant, die in ihrem Studium meist nicht über alle in der Praxis anstehenden Rechtsfragen informiert werden konnten. Interessant kann es auch sein für Angehörige anderer Berufe, die in Einrichtungen der Caritas mit Rechtsfragen konfrontiert werden bzw. als leitende Mitarbeiter sich einen Überblick über rechtliche Rahmenbedingungen der Arbeit der Caritas und ihrer Arbeit verschaffen wollen. 

  

Zielgruppenbezogene Rechtsinformation für die Sozialberatung

Fachbücher für Juristen beschränken sich meist auf die Darstellung eines Gesetzes bzw. eines Rechtsgebiets. In der sozialen Praxis ist aber regelmäßig Beratung in Fallsituationen gefragt, in denen Rechtsfragen aus verschiedenen Rechtsgebieten zu beantworten sind, was auch die juristischen Profis häufig überfordert. Der Nomos-Verlag hat es erfreulicherweise gewagt, in drei Neuerscheinungen Erläuterungen zu unterschiedlichen Rechtsfragen zusammen zu fassen, die bei jungen Familien, bei Müttern und Kindern im Sozialrecht und bei Senioren (und deren Kindern) typischerweise von Beratern zu beantworten sind. Die Bücher sind von Rechtsanwältinnen/Rechtsanwälten verfasst und schon deshalb an den Interessen der Mandanten/Klienten und nicht an den Budgetinteressen von Behörden orientiert. Verständliche Sprache, übersichtliche Gliederung und ausführliche Stichwortverzeichnisse und die Einbeziehung von strategischen Überlegungen bei der Beratung machen sie zu nützlichen Arbeitshilfen.  
 
 

Caritasverband für die Diözese Münster e. V. (Herausgeber)

Ansprüche im Sozialrecht für Mütter und Kinder im Sozialrecht

Ein Leitfaden für die Beratungspraxis

Nomos-Verlag, Baden-Baden 2007, 294 Seiten, 19,80 Euro

Der von Rechtsanwältin Birgit Scheibe verfasste Leitfaden ist auf die soziale Beratungspraxis abgestellt. Er befasst sich u. a. mit Arbeitslosengeld II, Elterngeld, Krankenversicherung, Leistungen für Asylbewerber, Leistungen der Jugendhilfe, Rundfunkgebührenbefreiung, Schwangerschaftsberatung. 


  
 

Richter, Schmidt, Klatt, Doering-Striening, Schafhausen, Köhler

Die sozialen Rechte der jungen Familie

Nomos-Verlag, Baden-Baden 2007, 280 Seiten, 39,– Euro

In sieben Abschnitten werden behandelt: Kindergeld, Elternzeit und Elterngeld, Leistungen bei Schwangerschaft, Krankenversicherung, Kinder- und Jugendhilfe, Wohngeld, Existenzsicherung durch SGB II, Hilfen für das pflegebedürftige Kind und sehr ausführlich Erben und Vererben in Familien mit Sozialleistungsbeziehern. 


  
 

Richter, Schmidt, Klatt, Doering-Striening (Herausgeber)

Seniorenrecht – in der anwaltlichen Praxis

Nomos-Verlag, Baden-Baden 2006, 293 Seiten, 39,– Euro

Der in der Praxis oft problematische Regress der Sozialleistungsträger gegen die Kinder der Senioren, die Finanzierung der Pflege, der Heimvertrag, Vorsorge- und andere Vollmachten, die Patientenverfügung, Beendigung des Arbeitsverhältnisses, Sozialhilfe und Vermögensübertragung sind Themen dieser Veröffentlichung.  


  
 

Heinz-Gert Papenheim

Arbeitsrecht für Sozialarbeiter und Sozialpädagoginnen im öffentlichen Dienst

Ein Leitfaden zu TVöD und Arbeitsvertragsrecht

2007 Fachhochschulverlag Frankfurt am Main, 528 Seiten, 18,– Euro

Erläutert werden die Vorschriften des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst, der für die Beschäftigten der Kommunen gilt und möglicherweise demnächst teilweise in die AVR übernommen wird. 


  
   
Münder (Hrsg.)

Sozialgesetzbuch II – Grundsicherung für Arbeitsuchende

Lehr- und Praxiskommentar (LPK)

Nomos-Verlag, Baden-Baden 2007, 786 Seiten, 44,- Euro

Der LPK-SGB II bietet eine vollständige, aktuelle Kommentierung auf wissenschaftlichem Niveau, die aber für Berater/innen mit sozialrechtlichen Grundkenntnissen durchaus verständlich ist. Behandelt werden bereits die Leistungskürzungen, die seit dem 1. 1. 2007 wirksam sind sowie die Erweiterung der Bedarfsgemeinschaft um Jugendliche, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Die von Hochschullehrern, Richtern und Rechtsanwälten verfassten Kommentierungen sind durchgehend an den Rechten der Betroffenen auf ein menschenwürdiges Leben orientiert. Sie sind deshalb für Berater/innen in caritativen Einrichtungen besonders geeignet. 

  

 

Ernst/Morr

Ratgeber zum Behindertenrecht und sozialen Entschädigungsrecht

Richard Boorberg Verlag, Stuttgart u.a. 2007, 1230 Seiten, 41,- Euro

Das gewichtige Taschenbuch enthält schwerpunktmäßig gesetzliche Vorschriften,Verord­nungen, Richtlinien, Rundschreiben und Empfehlungen zum Recht der schwerbehinderten Menschen, der Kriegsopfer und zum sozialen Entschädigungsrecht, das auch die Entschä­digung für Opfer von Gewalttaten umfasst.

Abgedruckt sind ferner wichtige Auszüge aus den „Anhaltspunkten für die ärztliche Gut­achtertätigkeit im sozialen Entschädigungsrecht und nach dem Schwerbehindertenrecht – Stand: Juni 2005“. In den Anhaltspunkten sind zahlreiche Krankheitsbilder und der diesen zugebilligte Grad der Behinderung festgelegt, der u. a. für die Zuerkennung der Schwerbehinderteneigenschaft bedeutsam ist. 

  

 

Ulrich Stascheit (Herausgeber)

Gesetze für Sozialberufe

Fachhochschulverlag, Frankfurt 2007, 2.205 Seiten, 26,- Euro

Die 15. Auflage bringt die "Gesetze für Sozialberufe" auf den Stand vom 1.9.2007.
Bereits berücksichtigt sind die Änderungen durch das Gesetz zur Unsetzung aufenthalts- und asylrechtlicher Richtlinien der Europäischen Union vom 19. August 2007 (BGBI. I S. 1970).

Neu aufgenommen wurden:

  • Konventionen zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK)
  • Tarifvetrag für den öffentlichen Dienst (TVöD): Allegmeiner Teil, Besonderer Teil Verwaltung, Besonderer Teil Pflege- und Betreeungseinrichtungen

Erstmalig werdeb in dieser Auflage die Sätze der Vorschriften mit Satznummern versehen, um die Handhabbarkeit der Sammlung weiter zu erhöhen. 


  
 

Arbeitslosenprojekt TuWas

Leitfaden zum Arbeitslosengeld II
Der Rechtsratgeber zum SGB II

Fachhochschulverlag, Frankfurt 2008, 687 Seiten, 14 Euro

Auf dem Stand vom 1. 5. 2007 und ähnlich umfassend und zuverlässig werden in dem Leitfaden die Regelungen zum Arbeitslosengeld II (Hartz IV) erläutert, das in Nordrhein-Westfalen die Existenz für jeden zehnten Einwohner  sichern soll. 


  
 

Frings/Knösel (Hrsg.)

Das neue Ausländerrecht

Fachhochschulverlag, Frankfurt 2005, 513 Seiten, 15 Euro

Das empfehlenswerte Buch bietet alle Gesetze und Verordnungen zum Ausländerrecht im Wortlaut und umfangreiche, 128 Seiten umfassende, verständliche Erläuterungen zum Zuwanderungsgesetz.