Caritas macht in Berlin die Armutsgrenze sichtbar

Caritas-Präsident Neher
Drei Betroffene, die sich im Kampf gegen Armut engagieren.
Aktivisten vor der eindrucksvollen Kulisse des Brandeburger Tors.
Mehr als 200 arme Menschen und solche, die sich gegen deren Ausgrenzung wehren, stehen an der roten Linie vor dem Brandenburger Tor Sie teilt den Platz und symbolisiert die Armutsgrenze. Hinter der leben mittlerweile 14 Prozent der Menschen in Deutschland. Gegen diesen Zustand wehren sich Caritas und Nationale Armutskonferenz mit der Aktion in Berlin. Sie setzen sich für eine gerechtere Politik ein.

Caritas-Präsident Peter Neher kritisierte das Sparpaket der Bundesregierung und appelliert an die Bundesregierung, „den Rotstift nicht bei den Gruppen anzulegen, die schon lange keine Reserven mehr haben. Das ist inakzeptabel“. Neher schlägt eine gerechtere Gestaltung der Erbschaftssteuer und die Erhöhung des Spitzensteuersatzes vor. 


Die Armutsaktion im Rahmen des Europäischen Jahrs gegen Armut zeigt die vielen Gesichter der Armut. Zur materiellen Not kommt oft die soziale Ausgrenzung. Beides muss ein Ende haben, fordert die Caritas. Ihre Vision lautet „Zeropoverty - Null Armut“.

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