Aktionswoche

Respekt

Woche des Respekts

14. bis 18. November

18.
November
2016
45879 Gelsenkirchen

Kneipentour gegen Stammtischparolen

An fünf Abenden will die Caritas in Ruhrgebietskneipen unterhaltsam gegen gängige Vorurteile angehen. Die Veranstaltungen sind öffentlich! mehr


18.
November
2016
45127 Essen

Argumentationstraining gegen Stammtischparolen

In 16 ganztägigen Argumentationstrainings machen wir haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen in sozialen Einrichtungen, Pflegeschüler*innen und angehende Erzieher*innen fit gegen Stammtischparolen. mehr


16.
November
2016
45141 Essen

Argumentationstraining gegen Stammtischparolen

In 16 ganztägigen Argumentationstrainings machen wir haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter*innen in sozialen Einrichtungen, Pflegeschüler*innen und angehende Erzieher*innen fit gegen Stammtischparolen. mehr


16.
November
2016
51063 Köln

Lebende Bibliothek in Köln-Mülheim

Respekt bedeutet auch, dass man miteinander statt nur übereinander redet. Unter diesem Motto wird die „lebende bibliothek“ am 16. November im Rahmen der Woche des Respekts im Genoveva-Gymnasium in Köln-Mülheim zu Gast sein. mehr


15.
- 16.
November
2016
Aktion

Workshops gegen Hatespeech

Dissen, hetzen, posten: youngcaritas im ruhrbistum und das Projekt "Flüchtlinge mitnehmen" bieten fünf Workshops für Schüler*innen, Azubis und Studenten*innen zum Umgang mit hatespeech (Hasskommentaren) im Internet. mehr


15.
November
2016
51381 Leverkusen

100 Jahre Leben in Leverkusen

Die Schönheit und Weisheit des Alters zeigen, das ist es, was der Diözesan-Caritasverband mit seiner Ausstellung 100 Jahre Leben bezweckt. Auf Schautafeln werden Lebensgeschichten mehrerer Hundertjähriger aus sehr persönlicher Sicht ausgestellt. mehr


Blickpunkt

Menschen am Rande

Wir fordern Respekt

Kennen Sie Flaschensammler? Das sind die Menschen, die in Mülleimern nach Leergut wühlen, um sich mit dem Erlös etwas Geld zu verdienen. Nicht nur das Flaschensammeln boomt. Immer mehr Bedürftige nutzen wohltätige Einrichtungen wie Suppenküchen, Tafeln, Kleiderkammern, Schulmaterialienbörsen. Worauf die einen nicht angewiesen sind, davon leben die anderen: Rentner, Arbeitslose, Jugendliche, Alleinerziehende, Obdachlose, Drogenabhängige... Nur selten fallen jemand im Alltag auf, vielleicht weil er oder sie um Geld bettelt. Flaschensammler sind für jeden auf der Straße sichtbar - und bleiben doch oft unbemerkt.

Menschen am Rande dürfen in unserer Lifestyle- und Leistungsgesellschaft nicht in Vergessenheit geraten. Obdachlose, suchtkranke Männer und Frauen und Straffällige sind Teil dieser Gesellschaft. Sie führen oft ein schwieriges und hartes Leben. Dafür gebührt ihnen Respekt. Viele Ehrenamtliche und berufliche Mitarbeiter der Caritas unterstützen diese Menschen ganz konkret.

Der Caritas geht es aber auch um sozialpolitische Unterstützung. Menschen am Rande sind ein Teil dieser Gesellschaft mit den gleichen Rechten auf Teilhabe, Chancen und Gestaltungsmöglichkeiten wie alle anderen. Benachteiligte Menschen brauchen nicht nur eine ausreichende Grundversorgung mit Nahrung, Wohnung, Kleidern. Sie brauchen auch Akzeptanz, Verständnis, soziale Wärme, Beziehungen. Die Grundtugenden der Menschlichkeit lassen sich so einfach ausdrücken: ein Lächeln, auch wenn jemand fremd ist. Ein Gruß, auch wenn jemand suchtkrank ist. Ein freundliches Nicken signalisiert "Ich habe Dich wahrgenommen". Menschen am Rande gehören dazu. Was wir ihnen von vorneherein schulden sind Achtung und Respekt.

Kommentar

Etwas mehr Respekt bitte

Porträt: Dr. Frank Johannes Hensel

Porträt: Dr. Frank Johannes Hensel

"Heizen oder Kochen? Hartz-IV-Empfänger müssen sich entscheiden!" Schlagzeilen, die bestätigen: Immer mehr Menschen wissen kaum noch, wie sie die alltäglichen Grundbedarfe des Lebens sicherstellen sollen. Tafeln, Suppenküchen und Kleiderkammern erleben einen wahren Boom - klare Zeichen für wachsende Armut und Not mitten in Deutschland. mehr

Caritas

Soziale Manieren für eine bessere Gesellschaft

Armer Mann mit Vollbart öffnet seine Arme und grüßt. / DCV/ Mathias Bothor

Armer Mann mit Vollbart öffnet seine Arme und grüßt. / DCV/ Mathias Bothor

Armut, Ausgrenzung und Isolation bekämpfen – dafür setzte sich die Caritas 2009 ein. Sie nahm Menschen in den Blick, die durch Arbeitslosigkeit, eine Suchterkrankung, Überschuldung oder psychische Probleme in materielle Not geraten sind und ein Leben am Existenzminimum führen. mehr